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Die Turteltaube ist der Vogel
des Jahres 2020
 

Im Gegensatz zu unseren anderen Tauben sind sie die einzigen, die sich auf den langen Weg nach Afrika machen: Turteltauben verbringen ihren Winter südlich der Sahara. In ihre Butgebiete kehren sie Ende April bis Mitte Mai zurück. Hier leben sie vor allem in der vom Menschen genutzten Kulturlandschaft oder in lichten Wäldern. Turteltauben ernähren sich fast ausschließlich vegan: Am liebsten picken sie Wildkräuter- und Baumsamen vom Boden.

Der Gesang der Turteltaube wirkt zarter, aber eintöniger als bei anderen Tauben und lässt sich gut von anderen Vogelstimmen unterscheiden. Ihr namensgebendes, fast schnurrendes, tiefes „turrr-turrr-turrr“-Gurren trägt sie ausdauernd und manchmal tonal wechselnd vor. Wie ihre Verwandten hat auch die Turteltaube eine rundliche Gestalt mit kleinem Kopf. Mit einer Körperlänge von 25 bis 28 Zentimetern und einer Flügelspannweite von 45 bis 50 Zentimetern ist sie jedoch kleiner und viel graziler. Auch ihre Flügel unterscheiden sich deutlich: Schlank und spitz zulaufend ermöglichen sie einen schnellen Flug für den weiten Zugweg. Foto: NABU, Rosl Rößner



Rat und Hilfe

Für Rat- und Hilfesuchende haben wir eine Seite mit Hinweisen und Kontaktadressen zusammengestellt.

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Aktuelles und Veranstaltungen


Nach Vereinbarung:
Pflegemaßnahmen an vereinseigenen Grundstücken, regelmäßig nach Bedarf und Wetterlage.

Vorstandssitzungen:
Jeden 3. Mittwoch im Monat bei Heinz Gebele, Talstr. 10, Alschbach


Morgens ein Konzert erleben

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Außerdem können Sie sich den Gesang der einzelnen Vögel anhören.


Von der Amsel bis zum Zilpzalp



die häufigsten Gartenvögel auf einen Blick

Am besten achtet man auf mehrere Kennzeichen, um eine Vogelart sicher zu identifizieren: Größe und Gestalt, Färbung des Gefieders, das Verhalten und natürlich der Gesang bieten Anhaltspunkte. Oft ist es zuerst die Stimme, die auf einen Vogel aufmerksam macht, noch bevor wir ihn zu Gesicht bekommen.

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Naturschutz in Deutschland

NABU Deutschland  


Der NABU Blieskastel ist eine gemeinnützige Einrichtung; daher sind Spenden steuerlich absetzbar. Erbschaften und Vermächtnisse an den NABU sind steuerbefreit.
Kontoverbindung



(Turteltaube, Vogel des Jahres 2020 - Foto: Markus Persch)


Kita-NaturbotschafterInnen – mehr Natur in Kitas

Der NABU Saarland sucht Seniorinnen und Senioren für Naturschutzprojekte in Kitas

Jung und Alt schaffen gemeinsam Naturoasen

Heimische Tier- und Pflanzenarten und deren Schutz spielen im Lebensalltag von Kita-Kindern oft eine untergeordnete Rolle. Gemeinsam mit engagierten Seniorinnen und Senioren will der NABU deshalb aktiv werden und in ausgesuchten Kindertagesstätten spannende Naturoasen schaffen. Hierzu werden naturbegeisterte Menschen in der nachberuflichen Phase gesucht, die sich zu sogenannten Kita-NaturbotschafterInnen ausbilden lassen möchten. Innerhalb von acht praxisnahen Workshops im 1. Jahr und drei Erfahrungsaustauschen zur Netzwerkbildung im 2. Jahr wird das nötige Wissen vermittelt. Sie werden darin geschult, Kinder in Kindertagesstätten mit konkreten Naturschutzaktionen für die biologische Vielfalt im Sinne einer umsetzungsorientierten Bildung für nachhaltige Entwicklung zu begeistern. „Gerade Ältere verfügen oft über ein Naturwissen und haben Erfahrungen etwa beim Gärtnern, die sie gerne an die Kleinsten weitergeben möchten“ so Uli Heintz, Vorsitzender des NABU Saarland. Aus diesem Grund setze der NABU auf das Erfahrungswissen der Seniorinnen und Senioren.

Dank der Förderung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt und durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes kann die zu Beginn des neuen Jahres startende Ausbildung kostenlos angeboten werden. In einem persönlichen Gespräch erhalten interessierte Seniorinnen und Senioren nähere Informationen. „Wir freuen uns auch, wenn sich interessierte Kitas oder Eltern bei uns melden“, so Birgit Freiheit vom NABU Saarland. Gemeinsam können dann Seniorinnen und Senioren für ein Engagement gesucht werden.
Die Ausbildung findet im Waldinfozentrum des NABU Saarland an der Scheune Neuhaus im „Urwald vor den Toren der Stadt“ bei Saarbrücken statt.

Kontakt für Interessierte:

NABU Landesverband Saarland
Birgit Freiheit
Tel. 06881/93619-13
E-Mail: birgit.freiheit@NABU-saar.de
Infos: www.kita-naturbotschafter.de/


Fahrt in die "Mehlinger Heide"

Am 2. Juni 2019 haben wir mit 4 Personen eine Fahrt in die Mehlinger Heide unternommen. Ziel war vor allem, den "Ziegenmelker" zu Gesicht zu bekommen, wofür man allerdings die Dunkelheit abwarten muss.

Gegen 22:45 Uhr  haben wir dann tatsächlich einen Ziegenmelker in Bodennähe an uns "vorbeihuschen" sehen. Die Identifizierung konnte auch zweifelsfrei anhand seines im Flug ausgestoßenen Rufs erfolgen.

Ansonsten kann man einen Spaziergang in der Mehlinger Heide, die als das größte im süddeutschen Raum gelegene Heidegebiet bezeichnet wird, mit Blick auf die sehr schöne Naturlandschaft und die Vögel (siehe Artenliste) nur empfehlen.

Zu erreichen ist die Mehlinger Heide von uns aus sehr gut: A6 bis Ausfahrt Kaiserslautern Ost, dort auf die B63 wenige Kilometer bis kurz vor Mehlingen, Ortsteil Frönerhof, im Ort links bis kurz vor die Autobahn. Von dort zu Fuß ca 5 Minuten bis in das gesuchte Gebiet.

Ergebnis der Erkundungsfahrt: Artenliste (pdf)




Fotos:

Markus Persch

 


Fahrt in die "Wagbach-Niederung"

Am Sonntag, dem 12. Mai 2019, unternehmen wir  eine Erkundungsfahrt in das Naturschutzgebiet der "Wagbach-Niederung" bei Oberhausen-Rheinhausen in Nordbaden, ca. 10 km südlich von Hockenheim gelegen. Es handelt um die ehemaligen Klärteiche der bis 1995 betriebenen Zuckerfabrik. In dem Feuchtgebiet am Rande der Rheinaue gibt es eine Vielzahl von teilweise seltenen sehenswerten Vögeln. Näheres kann man im Internet unter dem Stichwort "Wagbach-Niederung" finden.
Die Fahrt erfolgt mit privaten Pkws und dauert knapp 1 1/2 Stunden. Start ist um 7:00 Uhr, Treffpunkt Parkplatz am alten Blieskasteler Bahnhof. Die Mitnahme von Verpflegung und von Ferngläsern ist sinnvoll. Wir haben mehrere Spektive dabei mit Vergrößerung bis etwa 60-fach. Rückkehr am späten Nachmittag.

Interessenten sind herzlich eingeladen. Vorab-Info für Teilnehmer ist empfehlenswert (Klaus Franzl, 06842/51584 oder Hans Becker 06842/536509), auch per Email an briefkasten@nabu-blieskastel.de

Ergebnis der Erkundungsfahrt: Artenliste (pdf)




Fotos:

Markus Persch

 


Vogelstimmenwanderung 2019

Am Sonntag, dem 5. Mai 2019, fand die jährliche Vogelstimmenwanderung in der wunderschönen Naturlandschaft oberhalb von Medelsheim statt. Trotz empfindlicher morgendlicher Kälte war das Ergebnis sehr gut. 

Näheres siehe hier (pdf).


Text und Foto: Markus Persch, Hans Becker


NABU-App "Vogelwelt"

Für die Vogelbestimmung war lange Zeit ein gutes Bestimmungsbuch unverzichtbar. Das ist es im Prinzip immer noch, doch das "Buch" muss heute nicht mehr aus Papier sein.

Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig!

Die wichtigsten Funktionen sind das Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Das lohnt sich doppelt, denn der Erlös geht auch an den NABU.

Weitere Informationen beim NABU

(Foto: NABU)


Baumschnitt in der Streuobstanlage

Das inzwischen frühlingshafte Wetter hat der NABU Blieskastel genutzt, in der über 2 Hektar großen Streuobstanlage oberhalb Wolfersheim einen Baumschnitt vorzunehmen. Tatkräftige und fachkundige Hilfe leistete Harry Lavall vom Landratsamt Homburg mit wertvollen Tipps zum Schnitt und auch mit Hinweisen zu Baumkrankheiten bzw. Insektenbefall, der stellenweise an den über 70 Obstbäumen erkennbar war. Die Aktion hat gezeigt, dass gerade bei jungen Streuobstbäumen jährliche Kontrolle und Schnitt erforderlich sind.

Nächste, kurzfristig anstehende Maßnahme ist das Anlegen von sogenannten Baumscheiben, um ein besseres Wachstum der etwa 10 Jahre alten Obstbäume zu ermöglichen. Sehr günstig für die Befruchtung der Blüten ist auch, dass unmittelbar unterhalb der Streuobstwiese ein einheimischer Imker eine große Anzahl von Bienenvölkern installiert hat.

Ein Tipp noch für Spaziergänger und Naturfreunde: Vom Wiesengelände aus bietet sich ein traumhafter Ausblick in östlicher Richtung über Wolfersheim hinweg auf den schönsten Teil des Bliesgaus.

Das Bild zeigt von links Klaus Franzl, 1. Vorsitzender NABU Blieskastel, Harry Lavall und Heinz Gebele, NABU Blieskastel, beim Baumschnitt.

(Text und Foto: Hans Becker)


Eulenwanderung

Am Freitag, dem 25. Januar 2019, führte die NABU-Ortsgruppe Blieskastel wieder ihre alljährliche Eulenwanderung durch. Treffpunkt war Alschbach, Talstr. 16, vor dem Geschäftsgebäude der Lafo Martin Hirsch GmbH um 18:00 Uhr. Die Führung erfolgte durch Martin Hirsch, Auffangstation für Greifvögel am gleichen Ort.

Zu Beginn unserer Wanderung vermutete Martin Hirsch von der Wildtier-Auffangstation in Alschbach, dass wir an diesem Abend wahrscheinlich keinen Uhu hören werden, womit er leider Recht behielt. Denn am Vortag hatte es ein regelrechtes „Balzkonzert“ gegeben, was den Abschluss der jährlichen Hauptbalzzeit zwischen Januar und März bedeutet haben könnte. Dabei rufen Männchen mit einer tieferen Stimme als Weibchen, allerdings sind die Weibchen größer und schwerer als Männchen. Die Flügelspannweite beträgt bei Weibchen ca. 170 cm, was bei einem lautlosen nächtlichen Überflug schon sehr gespenstisch wirken kann!.

Diese größte Eulenart der Erde brütet seit einigen Jahren wieder regelmäßig in unserer Region. Als Felsbrüter braucht sie Felswände, Steinbrüche, Ruinen, nutzt jedoch manchmal auch verlassene Horste von Mäusebussard oder Habicht. Seltener wird direkt am Boden gebrütet. Auf seinen nächtlichen Beuteflügen muss ein Uhu seine Beute hören. So wurde festgestellt, dass er regelmäßig Rabenkrähen von deren Schlafbaum „pflückt“, sobald diese sich bewegen.

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Neue Heimat für 2 Schleiereulen

Am 8. Oktober 2018 haben wir in Alschbach auf der ruhigen Rückseite einer Scheune bzw. Stallung einen Eulen-Kasten aufgehängt und mit 2 Schleiereulen aus der Vogel-Auffangstation unseres Vorstandsmitglieds Martin Hirsch besetzt. Wir hoffen, dass die Auswilderung der hübschen Schleiereulen, die Martin Hirsch von klein an groß gezogen hat, gelingt.



Fotos: Hans Becker


Neue Nistkästen am Spitzenberg

Nachdem der Beginn der Brutzeit unmittelbar bevorsteht, haben wir nochmal schnell 10 neue Nistkästen im Wald am Spitzenberg aufgehängt.

Weitere Aufhäng-Aktionen werden folgen, wobei allerdings derzeit noch andere Aktivitäten Vorrang haben bzw. parallel laufen (Baumschnitt in der Streuobstwiese in Wolfersheim, Mauersegler-Nistkästen an Wohnhäusern montieren).



Foto: Hans Becker


Arbeitseinsatz der NABU Ortsgruppe Blieskastel

Mitglieder unserer NABU - Ortsgruppe haben am 24.2.2017 in einem alten Obstbaum auf einer erst vor wenigen Jahren angelegten Streuobstwiese nordöstlich des Blieskasteler Ortsteils Altheim einen Nistkasten für einen Waldkauz befestigt. Außerdem wurden verschiedene Nistkästen für Singvögel aufgehängt.

In dem Gelände vorhanden sind bereits eine Reihe von Ansitzpfosten für Greifvögel.

Foto: Hans Becker


Verletzte Waldschnepfe geheilt in die Freiheit entlassen

Von unserem Vereinsmitglied und Beisitzer im Vorstand Martin Hirsch haben wir den nachstehenden Bericht bekommen. Martin Hirsch betreibt die Vogel-Auffang- und Pflegestation des Saarlandes in Blieskastel-Alschbach: 

Zwei 9- und 11-jährige Jungen haben am 30.11.2016 eine Waldschnepfe mit Kopfverletzung gefunden und zu Martin Hirsch zur Behandlung gebracht. Bereits nach 10 Tagen konnte der sehr schöne Vogel geheilt in die Freiheit entlassen werden. 

Fotos: Martin Hirsch


Mitglied im NABU werden

Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft - treten Sie ein für Mensch und Natur!

Der NABU Deutschland ist seit über 100 Jahren im praktischen Naturschutz aktiv, um die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Heute betreut der NABU mehr als 5.000 Schutzgebiete in ganz Deutschland. Damit wir auch in Zukunft die Vielfalt und Schönheit der Natur vor unserer Haustür genießen können, braucht sie Ihren Schutz.

Die NABU Ortsgruppe Blieskastel wurde 1985 gegründet und setzt Akzente in verschiedenen Bereichen des lokalen Natur- und Umweltschutzes. Neben der Betreuung spezieller Naturschutzgebiete, der Pflege von Biotopen, wie Streuobstwiesen, Heckenzügen und Trockenrasen, finden auch regelmäßig Pflanzaktionen statt. Auch zu regionalen ökologischen Brennpunkten bezieht der NABU Blieskastel Stellung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die "Biotopvernetzung". Deswegen ist es auch unser Ziel, Grundstücke zu erwerben.

Hier geht es zum Aufnahmeantrag in den NABU mit weiteren Informationen. Sie können uns natürlich unter folgenden Kontaktadressen auch direkt ansprechen.


Die meisten Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.


NABU OG Blieskastel e.V.
 ¦  Klaus Franzl ¦ Zur Kurklinik 1 ¦  66440 Blieskastel ¦ 0175 6349 609
 
Letzte Änderung: 15.11.2019